Blog
50. Tag
Älvsbyn nach
Leipzig
Nach dem Ende der Tour folgte nun der Angenehme Teil unseres Aufenthaltes in Skandinavien. Wir waren bei Familie Kulevara untergepbracht.(Vielen Dank Eero und Annelie für eure Gastfreundschaft sowie das leckere Essen und euer Vertrauen). Die ersten 2 Tage verbrachten wir in Älvsbyn. Als Perle des Bottnischen Meerbusens bezeichnet genossen wir die einmalige Landschaft und Ruhe ohne sportliche Betätigung sehr. Wie es der Zufall will ist nur unweit entfernt der Storforsen. ( http://de.wikipedia.org/wiki/Storforsen) Skandinaviens größte Stromschnelle. Zum Glück lag Älvsbyn nicht über den Stromschnellen:-). Beeindruckend wieviel Wasser dort herunterkommt. In den nächsten Tagen haben wir uns in Finnland Aufgehalten. Dank Eero und Annelie konnten wir mehrere Tage mit Ihnen zusammen in einem mitten im Wald gelegenen Holzhaus in Äkäslompolo die Zeit verbringen. Als Freizeitbeschäftigung stand Lachsfischen auf dem Plan. Leider ohne Erfolg. Aber wenigstens ein paar Barsche haben wir erwischt und anschliessend auch von Eero räuschern lassen. To be Continues....
49. Tag
Skötgrönnan + FORTSETZUNG nach
Älvsbyn
In Piteå stärkten wir uns fuer den letzten Abschnitt.Noch 60 km Luftlinie bis Älvsbyn.Bis hierhin haben wir 145 km am Stueck zurueckgelegt.Nach 19 km ueber groessere Seen erreichten wir das Flussdelta des Piteälven.Wir wussten zwar, dass er recht breit sei und auch Stroemung hat, doch er war breiter und hatte mehr Stroemung als wir dachten.Er wird vom Schmelzwasser gespeisst. Fuer alle Wassersportler zum Vergleich: Die Elbstroemung bei Hochwasser ist ähnlich derer von heute am Piteälven. Zum Glueck hatte er kein Hochwasser. Was soll es! Auf in den letzten Kampf. Mit ca. 4-5 km/h und ordentlich Druck am Blatt schlawienerten wir uns am Rand von Gleithang zu Gleithang wobei wir immerwieder die Uferseite wechseln mussten und der massiven Strömung im mittleren Teil des Flusses ausgesetzt waren.Nach etwa der Hälfte unserer Flusskilometer, mussten wir Tribut zollen und ca.4h schlafen.Kurz nach dem weiterfahren ueberrachte uns ein Gewitter!Nach 7 weiteren Kilometern sahen wir Stromschnellen. Wir dachten wir sind im falschen Film. Die Einheimischen schienen dies nicht als erwähnenswert zu sehen.:-) Nun war also Boote umtragen angesagt. Allerdings gibt es hier keine Stege oder Wege. Wir durchkämpften das Ufergebiet bis wir auf eine Strasse stiessen.Dieser folgten wir etwa 10 km, (3h laufen).Wieviele Höhenmeter wir dabei zuruecklegten wissen wir nicht, es werden etliche gewesen sein.Wir hatten von Schweden von einer grossen Staumauer gehört, welche zu einem Wasserkraftwerk gehört. Irgenwie ist diese nie erschienen. Sie sollte nach 4 km laufens erreicht sein. Nach dem einsetzten hatten wir noch 10 km bis ins Ziel wo schon Presse und Freunde warteten.Die fuer Notfälle aufgehobenen Handleuchtfeuer wurden als Zielfeuerwerk verwendet. Nun hatten wir in den letzten 3 Tagen 210 km absolviert und dabei lediglich 7h geschlafen. GESCHAFFT. 7 WOCHEN TORTUR. 2800 KM. WIR SIND ÜBERGLÜCKLICH, NOCH SEHR DURCH DEN WIND UND WERDEN WAHRSCHEINLICH SPÄTER ERST ALLES REALISIEREN. Es werden in den nächsten Tagen noch Photos und einige Infos erscheinen. Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Sponsoren, Helfern, Freunden und den Vielen Menschen, welche uns während der Tour am PC begleitet haben, uns unterwegs trafen und uns Kraft schenkten recht herzlich bedanken. Vielen Dank auch an die fleißigen Spender. Wir geben eine Wiedersehensparty in Leipzig. Informationen dazu erfahrt ihr wie immer hier im Blog. Bis dahin Liebe Gruesse von uns.Werden jetzt weiter schlafen...to be continued
47. Tag
Ratan nach
Skötgrönnan + FORTSETZUNG
16. Juni: Gestern hatten wir endlich einen perfekten Tag!!! Den ganzen Tag super Rückenwind, was uns euphorisch stimmte und unsere halb toten Körper neu belebte... bis elf schafften wir 75 km und nach 2 Beutel Reis für jeden, schafften wir dann noch mal 15km. Und hatten 4h erholsamen Schlaf. IRGENDWAS HAUT MIT DEN KOORDINATEN NICHT HIN, DAMIT IHR ABER NICHT AUF DEM TROCKENEM SITZEN BLEIBT HIER DER BERICHT FUER DEN 17. UND 18. JUNI: Was fuer ein Tag: Nach 50 km schweren Paddelns, trieben uns die Herausforderung, der Wille des Ankommens und das Schaffen des Extremen dazu unseren Weg zu Fuss fortzusetzen. Fazit: das ging in die Hose! Nach einigen Kilometern landeten wir auf der Autobahn, was mit den Kajaks natuerlich nicht so guenstig war. Eine Parallelstrasse endete nach 20km irgendwo im nirgendwo, und wir brauchten mehrere Anläufe, um uns durch ein Militärgebiet wieder zur Ostsee durchzukämpfen (dabei wurden wir von einer Armee Muecken ueberfallen). Gegen sieben, paddelten wir dann weitere sieben Kilometer. Nach drei Stunden Schlaf setzten wir unseren Weg fort. Nun sind wir in PITEÅ, ab hier geht es den Piteälv landeinwärts Richtung Älvsbyn, wo die Sauna bereits angeheizt und Essen vorbereitet wird. Wir sind kaputt aber euphorisch und David ist wohl der einzige Mensch, der auf einer Reise zwei Handys verlieren kann!
46. Tag
Obbola nach
Ratan
15. Juni: Leider haben wir immernoch keinen optimalen Wind, die ersten 20km hatten wir heute Gegenwind, dann wechselte er ständig. Heute Nacht hat uns Baker überholt, er paddelt die schwedische Küste von Norwegen bis Haparanda, dass sind 3400km. Er macht dies nun schon zum 5. Mal. Der Rekord liegt bei unter 25 Tagen und wird von einem Finnen gehalten. Wir sind 23 Uhr in Ratan angekommen. Das ist der Ort, wo Schweden vor 199 Jahren seinen letzten Krieg führte (gegen Russland). Leider hatte alles schon zu. Aber wir hörten eine Gitarre und gingen der Musik nach und trafen 2 finnische Segler und bekamen von ihnen Brot, Wurst und Bier geschenkt. Wir werden jetzt 4 Stunden schlafen. (Ich habe fuer Montag noch keinen Bericht oder Koordinaten bekommen, nur eine kurze sms mit: "Am östlichsten Punkt, wollen noch ein Stück. ... " Viele Grüsse Anne)
45. Tag
Järnas Udde nach
Obbola
14. Juni: Heute sind wir etwas schwerfällig gestartet und haben endlich unseren ersten ELCH gesehen. Leider haben wir schon wieder Gegenwind aber ab Übermorgen (Montag) soll er noch mal aus Süd kommen. So mussten wir wieder ziemlich gegen Wellen kämpfen und waren kurz davor zu laufen, haben uns dann aber nach der Wetterprognose für Durchpaddeln entschieden. Im Moment regnet es. Heute gibt es Nudeln! :) LIEBE LESER: Heute mache ich mich auch auf den Weg nach Älvsbyn. Ich plane am Dienstag (17.) da zu sein, da ich noch nicht weiß, welche Internetmöglichkeiten ich unterwegs haben werde, wundert Euch also nicht, falls ich den Blog nicht aktualisiere. Spätestens Mittwoch werden hier wieder neue Informationen zu finden sein. Viele Grüße Anne
44. Tag
Norra Ulvö nach
Järnas Udde
Freitag, den 13. Juni: Der Ort gestern war übrigens die Perle des bottnischen Meerbusens, wo wir einen (siehe Bild 1) tollen und wahrscheinlich dunkelsten Schlafplatz seit langem fanden :) ... endlich mal ein Dach über dem Kopf :). Was für ein Tag heute: Wir hatten leichten Seitwind und stellten zwei neue Rekorde auf: 75 km Ostsee und eine 42 km Fahrt von Landspitze zu Landspitze und hierbei ließen wir es uns nicht nehmen nach 53 km ein 7-km-Wettrennen zu fahren !!! (Scheinbar hat David nicht gewonnen, sonst hätte er mir das bestimmt geschrieben). Das andere Bild zeigt den Himmel um 1 Uhr Nacht.
43. Tag
Härnosand nach
Norra Ulvö
Nach dem "Ruhetag" machen die Körper zwar immer noch etwas Stress, wir waren aber neu motiviert... Wir hatten zwar wechselhaftes Wetter, aber die Bedingungen waren trotzdem gut und so kamen wir gut voran. Die Landschaft ist so beeindruckend, die Luft ist herrlich. Etwas entfernt von der Küste sprachen uns heute Segler an, fragten, ob sie uns helfen könnten, nach einer kurzen Erklärung, meinten sie dann nur: wir haben uns schon von Weitem gedacht, dass ihr Deutsche seid - sowas verrücktes machen nur Deutsche! Auf die crazy germans!
42. Tag
Skarpudden nach
Härnosand
11. Juni: Wie die Bilder belegen, wird es immer schwieriger vernünftige Anlegestellen zu finden. Die Wellen sind immer noch rießig, und körperliche Ausfallerscheinungen ermöglichten uns heute nur einen "kurzen Arbeitstag"... Jetzt ist schlafen und regenerieren angesagt!
41. Tag
Mellanudden nach
Skarpudden
Ich habe erst heute Nachmittag den Bericht von gestern bekommen, deswegen nun hier die Infos zum 10. Juni: Wir sind heute erst 10:30 Uhr los und mussten nach 13 km einen Hafen ansteuern, da wir Lebensmittel-technisch nicht mehr viel da hatten und wir uns lange nicht versorgen konnten. Anschließend kamen wir in einen 2 Stunden anhaltenden Platzregen und trafen ein sehr nettes Seglerpaar aus Berlin, welches uns ein wenig filmte. Ein vom Sturm weggewehtes Paddel konnte einen Kilometer entfernt wieder geborgen werden. Gegen Mitternacht wagten wir uns auf eine Überfahrt, bei der uns dann mehr als mulmig wurde, als eine riesige Gewitterfront vor uns stand und wir noch 10 km vor uns hatten. Gegen 2 haben wir dann gegessen und weil es kalt war machten wir uns kurz Feuer. Eine Unstimmigkeit über Weiterfahren oder nicht, wurde mit einer Münze beglichen. Also ging es noch mal zwölf km bei Niesel und Wellen, bis wir sechs Uhr endlich anlegten. Wetter derzeit: leichter Regen und Scheißwind (Scheißwind=Gegenwind). Weitere Anmerkung von Anne: Fragt nicht, was das alles soll, ich weiß weder mehr zu dem Paddel, noch warum die nachts über offene See fahren und auch nicht, warum Ihnen 80 Eier gekocht wurden (s. Bild 2)!
40. Tag
Hornslandet nach
Mellanudden
09. Juni: Heute hatten wir zur Abwechslung mal wieder bis 17 Uhr mit massiven Gegenwind und heftigen Wellen zu kämpfen und kamen bis dahin nur 25 km weiter, dann wurden die Bedingungen gut, was uns dazu bewegte erneut bis 2 Uhr zu fahren, um noch ein gutes Stück zu schaffen. Es ist inzwischen wieder taghell, halb eins war es am dunkelsten, so wie Dämmerung. Im Hintergrund des erstens Bildes sieht man den Sandstrand, der hier etwas grobkörniger ist.
39. Tag
Söderhamn nach
Hornslandet
08. Juni: Auf dem Bild sieht man im Hintergrund ein Gebirge (so ganz leicht zumindestens). Dort ist die Küste wahnsinn... so wie wir anfangs die Überfahrt nach Dänemark empfanden. Inzwischen fahren wir fast jeden Tag längere und manchmal zwei dieser Überfahrten. Heute hat der Wind vier mal gedreht und gegen 23 Uhr ist ein Unwetter aufgezogen, weswegen wir heute "zeitig" anlegten. Wir sind auf der Suche nach Wasser, das drückt auf die Stimmung, dafür haben wir heute aber zwei Lachse geschenkt bekommen.
38. Tag
Skärplinge nach
Söderhamn
Heute hatten wir anfangs noch ziemlich hohe Wellen, eher Wellenberge... Zum Abend hin wurde es dann aber besser. Wir paddeln zeitweise wie in Trance - DER ENDSPURT HAT BEGONNEN :) Immer wieder sehen wir Segelschiffe (siehe Bild 1). Bild 2 zeigt einen Wetterumschwung, wie er sich heute Abend ankündigte... wir sind gespannt.
37. Tag
Upsala nach
Skärplinge
06. Juni: Heute gibt es nicht viel Neues zu berichten. Der Tag ist in zwei lange Überfahrten von 30 und 40 km unterteilt. Da es ja nicht mehr so dunkel wird, werden wir bis ca. 2 Uhr fahren - schließlich müssen wir auch einen Zeitplan einhalten bzw. aufholen. Derzeit sind wir bei Skärplinge, planen aber noch heute bis in die Nähe von Norrsundet zu kommen.
36. Tag
Veddö-Kanal nach
Upsala
05. Juni: Wir sind heute Morgen noch einkaufen gewesen und wurden noch von der presse fotografiert. Endlich haben wir das Inselwirrwarr (auch genannt Schären) hinter uns gelassen, und sind (denken wir zumindest) in der Nähe von Upsala wieder auf die offene See gekommen. Für die restliche Strecke haben wir 13 Tage eingeplant.
35. Tag
Yxlan nach
Veddö-Kanal
04. Juni: Wir sind heute wieder gut vorwärts gekommen... schaffen es allerdings inzwischen beim Paddeln einzuschlafen - Sekundenschlaf. Wir sind die erste Hälfte des Tages nach Nordost bis zur offenen See und die zweite Hälfte nach Nordwest bis in den Veddö-Kanal gefahren. Uns war nicht klar, dass in Schweden eine solche Megahitze herrschen kann - echt Wahnsinn. Seit wir am ersten Mai in Leipzig gestartet sind hatten wir nur 1 Stunde Regen.
34. Tag
Stockholm nach
Yxlan
3. Juni: Nachdem wir Heute nach dieser Nacht 6:30 Uhr geschleust haben, hatten wir nach diesem Zivilisationsschock ziemlich mit Gegenwind zu tun, konnten uns aber von Insel zu Insel kämpfen. Trotzdem sind wir gut voran gekommen und werden jetzt noch bis 23 Uhr fahren, wir sind zwar übermüdet, aber gut gelaunt und kämpfen was der Körper hergibt. Wir sind immerwieder von der Landschaft und der ewigen Sonne fasziniert. Das erste Bild: kurz nach der Schleuse in Stockholm. Das zweite Bild zeigt die vermeintlich ruhigen Kanäle :). LIEBE LESER, Ich werde jetzt zwei Tage nicht da sein und keinen Zugang zum Internet haben, den Bericht über Tag 35 werde ich Donnerstag nachreichen. Viele Grüße Anne
33. Tag
Södertälje nach
Stockholm
2. Juni: Wir hatten einen guten Start auf dem wunderschönen Södertälje-Kanal, bis wir 20 km vor Stockholm noch mal mit viel Gegenwind zu kämpfen hatten. Stockholm ist eine Wahnsinnsstadt, aber alles ist viel zu teuer... für unser kleines Essen hätten wir wahrscheinlich zehn Kilo Reis bekommen... Da wir jedoch die Nacht nicht in Stockholm verbringen wollten, sind wir gegen acht wieder gestartet, haben uns dann aber verfahren und mussten wieder umkehren. Als wir kurz nach zehn wieder in der Innenstadt von Stockholm waren, hatte die Schleuse gerade geschlossen. So mussten wir die Nacht auf einem Steg unter der Brücke verbringen, die den Hauptbahnhof mit der Innenstadt verbindet. Hunderte feierwütige Touristen liefen gröllend über unsere Köpfe hinweg...
32. Tag
kurz nach Nyköping nach
Södertälje
1. Juni: wir sind heute mit nur einmal Aussteigen 70 km gefahren echt extrem was wir machen. Wir sind jetzt im Hafen von Södertälje und werden noch etwas essen und sofort schlafen.
31. Tag
kurz vor Nyköping nach
kurz nach Nyköping
31 Mai: Was für ein Morgen. Um zehn sollte die Touristeninformation öffnen, halb 11 war noch niemand da, auch kein Schild informierte über Öffnungszeiten. Die Information hatten wir über Internet. 11:38 dann endlich kam jemand, und wir konnten unsere neuen Super-Paddel in Empfang nehmen - Also wenn die nicht halten...! Da der Tag dann schon halb vorbei war und wir in den letzten tagen solche Strapazen hatten, entschlossen wir uns heute "ruhig zu machen" und unsere Kräfte neu zu sammeln. Wir haben den Plan etwas geändert und werden durch die Kanäle an Stockholm vorbei fahren. Vielen Dank vor allem an Prijon, Axel, Anne und die Touristeninformation Nyköping.
30. Tag
Fyrudden nach
kurz vor Nyköping
Da wir heute gute Bedingungen hatten, konnten wir uns an eine 35 km lange Überfahrt wagen, um eine große Bucht zu sparen. Die Landschaft ist phantastisch und die Salzkruste auf unserer Haut wird immer dicker. Nach drei Wochen Salzwasser sind wir immer noch auf der Suche nach einer warmen Dusche und hoffen diese bald zu finden. Viele Grüße an alle die uns beobachten und vergesst nicht zu Spenden.
29. Tag
Västervik nach
Fyrudden
Heute Morgen wurden wir von Kühen überfallen :) die prompt ein paar Äpfel mit einem Biss aßen und nur schwer zu verscheuchen waren. Ja, wir Stadtmenschen hatten doch ziemlich Respekt vor diesen Tieren, hatten aber auch Angst um unsere Sachen (v.a. dass die irgendwo rauftreten). Tja, ansonsten sind wir heute gut voran gekommen haben zwar nicht unser Tagesziel erreicht, sind aber trotzdem zufrieden. Insgesamt haben wir nun in den 29 Tagen 1600km geschafft. Heute haben wir erfahren, dass die Prijon-Paddel gut in Nyköping angkommen sind - YES. Nun müssen WIR nur noch in Nyköping ankommen :). Viele Grüße Sebastian, Stephan und David.
28. Tag
Oskarshamn nach
Västervik
Der Gegenwind ließ im Laufe des Tages nach, so kamen wir nun endlich wieder besser vorwärts - 42km heute. Wir sind mitten in der schönen Schärenlandschaft. Essen können wir nur noch im Stehen, neun bis elf Stunden verbringen wir paddelnd täglich in den ca. 2 1/2 Stunden Pause, wollen wir dann einfach nur noch stehen. Auf der Kuppe einer Schäre entdeckten wir heute ein Restaurant, in dem wir uns eine Kleinigkeit gönnen wollten, tja leider war dort geschlossene Gesellschaft: Weltkonferenz von Saab, mit dem russischen Saab-Chef sind wir dann tatsächlich auch ins Gespräch gekommen. Den Tag heute haben wir paddelmäßig um 23:15 beendet... Zitat David: "Finde meine Lampe nicht, wenn ich ankomme, werde ich gar nichts mehr besitzen!"
27. Tag
Borgholm nach
Oskarshamn
So untypisch Nordwind für diese Jahreszeit und Gegend sein soll, hatten wir natürlich auch heute wieder das Vergnügen gegen den Wind zu paddeln. Bis 16 Uhr sind wir praktisch nicht vorangekommen, was vor allem auf die Moral schlägt, (das äußerte sich heute im Anschreien der Ostsee). Dann legte sich der Wind jedoch, und wir konnten bis 22 Uhr noch etwas Strecke hinter uns bringen. Das nächste Paddel ist gebrochen (zum Glück die Seite, für die wir noch Ersatz haben). Nun darf bis Nyköping (wo im Turistbyrå die neuen Prijonpaddel hoffentlich schon warten) nichts mehr passieren. Im Freizeitbereich würden unsere Paddel auch sicher 10 Jahre halten, aber bei dieser extremen Belastung... Für uns interessant war, dass Davids und Stephans Paddel auf der rechten Seite die größten Risse haben (ehemalige Rechtsfahrer im Kanurennsport) und bei Sebastian das linke Paddel (ehemaliger Linksfahrer). Mit Hoffnung auf Wetterbesserung... bis Morgen!
26. Tag
Stuvenäsöre nach
Borgholm
Nach 11 h reiner Fahrzeit haben wir nun endlich unseren Schlafplatz gewählt. Nach dem Aufwachen hatten wir leider nicht den erhofften Südwind, sondern wieder mäßigen Gegenwind, welcher gegen Mittag abflachte und ein relativ gutes vorankommen ermöglichte. Wir sind sehr erschöpft, aber froh, dass es endlich vorwärts ging. Wir werden jetzt essen und dann tot ins Bett fallen. (Diese Infos bekam ich 23:30!!!) Zum Bild: ab ins kühle Nass!
25. Tag
Kristianopel nach
Stuvenäsöre
Am Horizont ist Öland zu sehen. Heute starteten wir 12 Uhr, nachdem der Wind auf 4bft abgenommen hatte. Ein Seglerpaar aus Münster, welches wir zuvor schon einmal trafen, lud uns auf einen Kaffee ein. Dabei erfuhren wir die mittelfristigen Wetterdaten. Morgen soll es endlich wind aus Südost geben, danach allerdings wieder Nord bis Nordost mit 4-6bft, gestern gab es 14m/s also 7bft aus Nord. Er misst anscheinend genauer als wir mit unserem Handmessgerät. Gut gestärkt ging es weiter mit der Gewissheit, dass wir einen wohl nicht zu gewinnenenden Kampf gegen die Zeit fahren und Odin uns im Moment nicht sonderlich gut gesonnen gegenübersteht. Dennoch haben wir das Ziel nicht aus den Augen verloren, gehen jeden Tag an unsere Grenzen und hoffen auf Besserung des Wetters. Wenigstens ist die Landschaft einmalig, und so viele Tiere sehen wir nicht mal im Zoo. Heute waren wieder Robben zu sehen und ein Schwanenvater versuchte uns mit einem ausgeklügelten Ablenkungsmanöver von seinen Jungen fern zuhalten.
24. Tag
Sandhamn nach
Kristianopel
Zum wiederholten Mal wurden wir von Raben überfallen. Haben den ganzen Tag gekämpft um zwanzig Kilometer zu schaffen. Wir wollten dann (als wir nur noch einen km/h geschafft haben) anlegen und kamen an einen Campingplatz. Dort wurden wir weggeschickt, weil es ein privater FKK-Platz war, so mussten wir also wieder raus und haben uns nochmal 5 km in zwei Stunden voran gekämpft. Wie noch nie hatten wir Windstärken von fünf bis sechs und der Wind kam natürlich nur von vorne. Wir sind ein wenig deprimiert, aber auch zufrieden, da wir alles gaben.
23. Tag
Tjurkö nach
Sandhamn
Kurz zur Erläuterung: die Paddel sind gebrochen/angeknackst weil: die Belastung auf den Paddelflächen sehr hoch ist, der Übergang von Paddelfläche zum Paddelschaft ist dabei die größte Schwachstelle... Wegen Gegenwind sind wir wieder mal sehr schlecht voran gekommen (30km). Das Bild zeigt die südöstlichste Ecke Schwedens Laut Wetterbericht haben wir eine Woche lang Wind aus Nord... :( In Älvsbyn schneit es. Fazit: Deutschland geschafft, Dänemark geschafft, schwedische Südküste geschafft, von jetzt an geht es nur noch geradeaus nach Norden!
22. Tag
Saltärna nach
Tjurkö
Was für ein Tag, was für ein Gegenwind! Haben heute Vormittag für 10 Kilometer 4 Stunden gebraucht, dann haben wir unsere Vorräte aufgefüllt (siehe Bild) und letztendlich 30km geschafft. Die Paddel machen uns Sorgen, dank Prijon Axel und Anne, werden wir jedoch in Nyköping neue Paddel bekommen... (Antwort auf häufig gestellte Frage:) haben leider noch keine Zeit zum Angeln gehabt. Viele Grüße, die drei Schweden-Jungs.
21. Tag
Åhus nach
Saltärna
Durch fortschreitende Adaptation und einen straffen Zeitplan ist es uns heute gelungen über siebzig Kilometer zu fahren. Fünf Uhr Frühstück und elf Stunden reine Fahrzeit... Die Landschaft wird immer schöner: Inseln Scheren usw. Wir haben Rücken. :-) erste boulder sind erklommen.
20. Tag
Helgea nach
Åhus
20. Mai: Gegen 9Uhr sind wir heute losgefahren und haben bis Mittag 12 Kilometer geschafft, in Åhus haben wir ein paar Besorgungen erledigt (Brot, Milch, Batterien und eine Jacke für Sebastian, es ist wirklich kalt hier). Das alles hat natürlich aufgehalten und wir haben ziemliche Probleme mit den Paddeln. (Ich habe gestern von David leider kein Bild bekommen, entschuldigt den verspätetet post, die Jungs sind natürlich nicht soweit auf dem Festland, ich habe zwar die richtigen Koordinaten, aber warum auch immer werden sie heute falsch angezeigt, viele Grüße Anne)
19. Tag
Gislöv nach
Helgea
Tagesmotto: Hinein ins Vergnügen! Heute Morgen sind wir aufgewacht und waren EINGEFROREN!!! Das Wasser auf unseren Schlafsäcken war gefroren (Konsequenz für heute: wir werden im Zelt schlafen, zumal es in Mittelschweden schneit, es ist also wirklich kalt hier). Heute hatten wir hohe Wellen, wir haben 60km geschafft, und Stephan ist auf dem Steg ausgerutscht und ist mit einem Jahrhundertbauchklatscher ins Wasser gekracht - er hat sich aber NICHT verletzt.
18. Tag
Ystad nach
Gislöv
(Anmerkungen von Anne: David hat mir den Unterschied zu der vorherigen Bordtoilette erklärt - ein Thema, was die Jungs offensichtlich schwer beschäftigt - ich weigere mich jedoch hier eine detaillierte Erläuterung zu posten - wer dennoch interessiert ist, möge mir einfach eine mail schicken, welche ich dann, auf ausdrücklichen Wunsch der Jungs, wohl auch beantworten werde.) Zum Tag: Heute starteten wir wieder hochmotiviert in den Tag, Rückenwind, hohe Wellen usw. trugen unsere positive Stimmung weiter, durch unsere wahnsinns Kräfte, ist uns dann Heute auch glatt ein Paddel gebrochen, und die anderen zwei haben Risse. Über eine Lösung denken wir noch nach. Schweden fetzt. Har det bra! David, Sebastian och Stephan
17. Tag
Falsterbo nach
Ystad
Als wir gestern Abend nach einem Schlafplatz suchten, fanden wir lange nix passendes, heute Morgen stellten wir fest, dass wir auf einem Golfplatz gelandet waren, auf dem in aller Frühe schon schwedische Opas an uns vorbei golften...
16. Tag
Rödvig nach
Falsterbo
16 Mai: VI ÄR I SVERIGE NU - nach 32km über die Ostsee sind wir in Schweden angekommen! Hatten Glück mit Wind, Wellen, Strömung und Schifffahrt. Seehunde habe uns sogar ein Stück begleitet, als wir die schwedische Küste erreichten fühlten wir uns wie Eroberer! Es geht gleich noch weiter Richtung Trelleborg! Was für ein Gefühl. Nach der Ankunft haben wir gut gegessen und sind sofort eingeschlafen!
15. Tag
Kalve Have nach
Rödvig
Haben nach 50km (natürlich wieder mit Gegenwind) den Öresund erreicht - Morgen gehts nach Schweden! Wir haben uns entschieden: die Strecke über den Götakanal ist nicht viel kürzer als an der Küste entlang, zwar wären wir dort windgeschützter, aber die vielen Schleusen würden auch wahnsinnig aufhalten, deswegen halten wir uns an unseren ursprünglichen Plan und paddeln um die schwedischen Südküste und dann gen Norden. Heute schlafen wir auf einer Hafenmauer, das Bild zeigt unser letztes Lager bei Tageslicht! Viele Grüße David, Sebastian und Stephan.
14. Tag
? nach
Kalve Have
14. Mai
13. Tag
Vesterby nach
?
Betrachtet man das Bild sind wir wohl doch falsch abgebogen und in Sizilien angekommen. Tja die traurige Wahrheit sind aber Windstärke 5 auf der Beaufort-Skala und Kampf mit dementsprechenden Wellen, trotzdem: 40 weitere Kilometer sind geschafft.
12. Tag
Osterulslev nach
Vesterby
Den Tag heute sind wir ruhiger angegangen, haben z.B. Einkäufe erledigt. Was mit der See bei einem Wetterumschwung passiert, haben wir heute allerdings auch erlebt. Windstärke 5 Temperaturabfall von 8 Grad, nass und kalt. Dafür haben wir aber auch einen Seehund gesehen. Im großen und ganzem sind wir sehr zufrieden mit dem Verlauf der Tour bisher und hoffen es geht so weiter... naja David hat gestern noch seine Armbanduhr verloren!
11. Tag
Fehmarn nach
Osterulslev
Die erste Ostseeüberquerung ist geschafft. 26km offene See in 5 Stunden und 40 Minuten. Zu Beginn hatten wir Nebel und keinen Wind. Anfangs war es schwierig, Lücken zwischen den riesigen Schiffen, die im Abstand von drei Minuten fuhren, zu finden, Wahnsinnswellen erleichterten diese Aufgabe nicht gerade - aber es war toll! In Dänemark angekommen, wurden wir von einer Familie, die wir nach Wasser fragten, eingeladen. Dänemark hat eine geschätzte Mückendichte von 3 Milliarden pro Quadratkilometer. Von nun an geht es erstmal an der dänischen Küste nordwärts.
10. Tag
Kellenhusen nach
Fehmarn
Heute haben wir das Verhalten der Boote auf der offenen See weiter getestet, ein Paddel ist kaputtgegangen, aber noch benutzbar. Wir haben 62km hinter uns gebracht und haben schon Respekt vor der morgigen Überfahrt nach Dänemark. Auf dem Bild ist im Hintergrund die Strecke zu sehen, die wir morgen Richtung Dänemark paddeln werden - und nein - in echt kann man das Land auch nicht sehen.
9. Tag
Ostseeküste nach
Kellenhusen
ENDLICH - Wir sind endlich auf der Ostsee, die Boote sind toll, wir kommen trotz Wellengang und Gegenwind mit Windstärke 4 sehr gut mit den Booten zurecht. Zwar sind wir heute nicht gut vorangekommen, haben aber die Boote auf dem offenen Meer "getestet".
Da die Jungs nun bald in Schweden ankommen, werde ich ab jetzt in unregelmäßigen Abständen Infos auf schwedisch im Blog posten.
Viele Grüße Anne
Hier die ersten:
Tre unga killar, David Weide, Stephan Riedel och Sebastian Hübner är på väg till nordpolarcirceln. Dem startade den förste maj 2008 i Leipzig, Tyskland och ska paddla med kajak hela vägen upp till Älvsbyn, i närheten av Piteå.
Dessa killar älskar naturen och den kroppsliga utmaning. Dem bestämde sig att padla via tyska älvar, över östersjön, vid svenska kusten och på Piteälv till Älvsbyn. Efter dem ankomma där, ska dem går vidare till nordpolarcirceln.
Det blir 2900 km hård väg – en kamp. Dem ska göra 2,4 Mio. paddelslag pro person. Dem väljade kampen frivilligt. Men det finns barn och dera familj, som kämpa en kamp som inte är frivilligt – barn som är gravtsjuk. Att fästa uppmärksamhet på dem hoppas den tre unga killar på penningunderstöd för den tyska barnhjälp från Ronald McDonald stiftelse.
Kring den tjugonde juni ska dem når Älvsbyn, ditintills paddla dem parallell till den svenska östersjönkusten.
Behöver ni informationer på svenska kontakta: anne@kanu-extrem.de
8. Tag
Mölln nach
Ostseeküste
Heute sind wir wieder um fünf aufgestanden und wollten paddeln, um pünktlich in Lübeck zum Treffen mit den Ronald-McDonald-Häusern Leipzig und Lübeck und der Presse zu sein. Leider haben die Schleusen wieder unheimlich aufgehalten, Wartezeiten bis zu einer Stunde und keine Umtragemöglichkeiten verzögerten die Weiterfahrt unheimlich. Die Mittagsstunden waren dann ruhig, endlich mal eine Pause, mit "Frühstück", Zeit für kleinere Reperaturen und "Auftanken". Gegen Nachmittag starteten wir Richtung Ostsee, auf einer winzigen Insel bei der Mündung der Trave in die Ostsee werden wir übernachten.
Fazit: Erst hassten wir den Elster-Saale-Kanal, dann die Elbe und nun aber wirklich den Elbe-Lübeck-Kanal. Inzwischen finden wir den Elster-Saale-Kanal wieder gut. Naja und auf die Ostsee freuen wir uns schon riesig.
Das Bild zeigt unser Nachtlager, entschuldigt die verspätete Aktualisierung.
7. Tag
Alt Garge nach
Mölln
Wir sind mit Sonnenaufgang aufgestanden, haben die Elbe verlassen, und sind nun auf dem Elbe-Lübeck-Kanal. Wegen des vielen Schiffverkehrs sind die Wartezeiten an den Schleusen recht lang. Die Woche sitzen macht sich bemerkbar, heute sind wir ein ganzen Stück mit den Booten zu Fuß gegangen, um mal wieder andere Muskeln zu spüren. Ein alter Freund von uns, hat uns heute ein Stück begleitet, wir waren bis 22:15 unterwegs. Nun sind wir 20km vor Lübeck.
6. Tag
bei Wittenberge nach
Alt Garge
Heute sind wir von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang gepaddelt - zumindest fast. Dies und eine erhebliche Zeitersparnis durch die Konstruktion ein Bordtoilette (deren Funktionsweise an dieser Stelle nicht näher erläutert werden soll) ermöglichten uns heute 100km zurückzulegen. Morgen werden wir die Elbe verlassen und Lübeck auf dem Elbe-Lübeck-Kanal ansteuern.
5. Tag
Parey nach
bei Wittenberge
Trotz Gegenwind haben wir heute 92km hinter uns gebracht. Der Muskelkater wird schlimmer, es ist richtig, richtig hart, es ist eklig hart, wir finden es aber immer noch cool. In Tangermünde hatten wir heute einen Pressetermin. 21:30 beenden wir nun unseren Paddeltag.
Bild eins zeigt unsere Ankunft in Tangermünde, Bild zwei das Gespräch mit der Reporterin.
4. Tag
Barby nach
Parey
Der Vormittag lief heute sehr gut, 30km in drei Stunden. Wir sind also gut vorwärts gekommen (75km geschafft), das Wetter ist gut, aber leider haben wir Gegenwind. Trotz der guten Leistung und Blasen an den Händen, haben wir Tangermünde nicht mehr erreicht, und liegen nun 30km hinter unserem Zeitplan. Heute Abend bauen wir erstmals unsere Zelte auf, noch sind wir hauptsächlich geschafft und können kaum das Abenteuer genießen. Davids Tagesfazit: "Müde, fertig, jetzt gibt's Reis!"
3. Tag
Wettin nach
Barby
Entgegen unserem Plan, sind wir heute nicht in Magdeburg angekommen, da die Schleuse-Vorgänge länger aufhalten als erwartet, haben aber zumindest die Elbe erreicht. 80km haben wir heute hinter uns gebracht und waren 9 1/2 Stunden in den Booten. Wir sind ziemlich geschafft, aber dennoch hochmotiviert. Das erste Bild zeigt die Ankunft an der vorerst letzten Schleuse. Auf dem zweiten Bild ist die Mündung der Saale, zur lang ersehnten Elbe zu sehen. Viele Grüße Stephan, Sebastian und David
2. Tag
Kreyau nach
Wettin
Zunächst noch ein Wort und ein Bild zum Start-Event:
Heute haben wir noch die tolle Nachricht gekriegt, dass Peer, der Reporter von der Sputnik-Livesendung vom Start, seine Gage noch komplett gespendet hat. Darüber freuen wir uns sehr.
Die Nacht haben wir unter freiem Himmel verbracht und mussten lernen, dass niemand so laut schnarcht wie Stephan!
Heute hatten wir ziemliche Startschwierigkeiten. Natürlich ist das morgendliche Zusammenpacken noch nicht routiniert, aber das wird sich sicher bald ändern.
Wir hatten auf dem Weg viele Schleusen, eine davon war kaputt, sodass wir wieder umtragen mussten. Dazu kam, dass David sein drei tage altes handy heute in die Saale gefallen ist, das hieß dann noch: in Halle ein neues Handy kaufen. Fazit: Wir sind echt spät dran!
Ansonsten haben wir Muskelkater, aber gute Laune.
Derzeit (21:00) sind wir noch unterwegs, wollen aber unbedingt noch bis Wettin.
Eine Anmerkung zum Verlauf der rechts angezeigten Route:
Es ist uns technisch leider nicht möglich, den genauen Verlauf unserer Strecke auf der Karte nachzuvollziehen. Es werden lediglich unsere Endstandorte per Luftlinie verbunden.
1. Tag
Leipzig nach
Kreyau
Wir sind überwältigt von, und bedanken uns vielmals für Eure Unterstützung beim Start heute.
Durch erhebliche Schwierigkeiten beim Ein- und Aussetzen (die Boote sind einfach wahnsinnig schwer) sind wir gerade am Ende des Elster-Saale-Kanals. Jetzt brechen wir aber trotzdem noch zu der langen Umtragestrecke auf, werden also erst recht spät heute unseren Zielort bei Leuna erreichen. Dazu kommt, dass wir gerade eben einen Sicherungsstift vom Bootswagen im Gras verloren haben... :)
Also vielen Dank nochmal, wir halten Euch weiter auf dem Laufenden!
Update:
Wir haben den Stift tatsächlich wiedergefunden!!!
Nach 10km Fußmarsch mit den 90kg schweren Booten wurden wir von einem Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr nach Kreyau geführt.
Die Saale ist in Sicht, nur geschätzte 15min Weg durch den Wald trennen uns von unserem geplanten Lager an der Saale.






















































